
Sieben historische Gemüsesorten mit Saatgut aus Bio-Anbau warten in dieser kuratierten Edition auf dich. Säe die Samen, beschrifte die Pflanzetiketten und fülle deine Anzuchtkarte aus. Für grosse Vielfalt auf kleinstem Raum und eine Gemüsesaison voller Geschmack!
Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" Tomatenblatt zeigt, setze den Sämling in einen Topf (ca. 9–12 cm Durchmesser) mit Gemüseerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Ernte die Tomaten, sobald die sonnenabgewandte Unterseite der Früchte von Grün zu einem tiefen Dunkelrot umschlägt und die Tomate auf leichten Fingerdruck hin etwas nachgibt.
Lagere deine Tomaten nicht im Kühlschrank, da sie dort ihr Aroma verlieren. Bewahre sie am besten in einer flachen Schale bei Zimmertemperatur an einem schattigen Ort auf. Halte sie von Äpfeln und Bananen fern, da diese das Reifegas Ethylen ausstossen und die Tomaten dadurch schnell matschig werden.
Schneide eine vollreife Tomate auf, lass dir das Fruchtfleisch schmecken und gib den Kernbereich mit den Samen in ein feines Küchensieb. Reibe die Samen unter fliessendem handwarmem Wasser kurz ab. So entfernst du die Keimbremse (den Glibber) und sie keimen im nächsten Jahr besser.
Stelle den Topf ab Anfang Mai an milden Tagen für ein paar Stunden an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freie. Erhöhe täglich die Zeit im Freien und rücke sie langsam mehr in die Sonne. Nachts muss er unbedingt wieder rein ins Warme.
Ernte die Gurken, wenn sie etwa 15–18cm lang sind und die Schale eine tiefgrüne Farbe hat. Je öfter du erntest, desto mehr neue Blüten bildet die Pflanze, deshalb warte mit dem Ernten nicht zu lange.
Die Gurke wird riesig, bekommt eine harte Schale und färbt sich gelb bis bräunlich. Ernte sie erst, wenn der Stiel trocken und braun wird.
Breite die sauberen Samen auf einem Stück Backpapier (nicht auf Küchenpapier, da sie dort festkleben) aus. Lass sie an einem schattigen und luftigen Ort ca. 1 bis 2 Wochen trocknen. Fülle sie dann in ein beschriftetes Papiertütchen und lagere es dunkel, kühl und trocken.
Stelle den Topf auf deinem Balkon oder in deinem Garten an eine sonnige Stelle und halte die Erde konstant feucht. Du kannst alle Keimlinge im Topf lassen.
Der Eiszapfen schiebt sich beim Wachsen ein kleines Stück aus der Erde heraus. Nach 5-8 Wochen hat dieses Stück einen Durchmesser von 2 bis 2.5cm. Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt, um die Rettiche zu ernten. Lockere die Erde im Topf mit einem Pflanzholz oder einer alten Gabel etwas auf und ziehe sie vorsichtig senkrecht nach oben aus der Erde. So bleibt die lange Spitze unversehrt.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" gezackte Blattpaar zeigt, setze den Sämling vorsichtig in einen Topf (9–12cm Durchmesser) mit Tomatenerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Auberginen sind "Frostbeulen". Bevor sie ganz aus dem Haus ausziehen können, müssen sie sich an draussen gewöhnen. Stelle den Topf für 7–10 Tage tagsüber an einen schattigen, windgeschützten Platz im Freien. Hole ihn abends unbedingt wieder rein und steigere die Sonnenstunden täglich.
Ernte die Auberginen, wenn die Haut glänzt und auf leichten Fingerdruck etwas nachgibt. Bei der Sfumata di Rosa sollte das Weiß-Rosa leuchten. Wenn sie matt wird oder sich gelblich verfärbt, ist sie überreif und die Samen werden hart und bitte. Schneide sie mit einer Schere oder einem Messer ab, da der Stiel sehr zäh und oft leicht stachlig ist.
Warte, bis die Frucht ihren Glanz verliert, die weiss-rosa Farbe in ein bräunliches Beige umschlägt und die Haut hart und ledrig ist. Jetzt kannst du sie abschneiden.
Schneide die Aubergine vorsichtig auf und löffle das Innere mit den Samen heraus. Gib alles in eine Schüssel mit lauwarmem Wasser und knete die Stücke unter Wasser, um die Samen vom Fruchtfleisch zu lösen. Die guten und keimfähigen Samen sinken zu Boden, taube Samen und Fruchtfleisch schwimmen oben und können abgegossen werden.
Giesse die sauberen Samen durch ein feines Küchensieb ab und breite sie auf einem Stück Backpapier oder einem flachen Teller aus. Verwende kein Küchenpapier, da sie dort festkleben. Lass sie an einem schattigen, luftigen Ort bei Zimmertemperatur für ca. 1–2 Wochen trocknen. Vermeide direkte Sonne oder die Heizung, da zu grosse Wärme die Keimfähigkeit schädigt.
Randig mag keine Trockenheit. Regelmässiges Giessen verhindert, dass die Knollen holzig werden. Die Blätter kann man ebenfalls essen. Sobald sie gross sind, kannst du sie einmalig mit einer Prise Salz im Gießwasser (1 TL auf 5L) verwöhnen, das macht sie süsser!
Ernte im Herbst nicht alle Knollen. Wähle ein besonders gesundes Exemplar aus. Schneide das Laub ca. 3 cm über der Knolle ab.
Nimm die Knolle aus der Erde und lege sie in eine Kiste mit feuchtem Sand. Stelle die Kiste an einen kühlen, frostfreien Ort (Keller oder Garage, ideal sind 2–5 °C).
Traditionelle Sorte mit einem sehr guten Geschmack. Sie ist etwas wärmebedürftiger als andere Sorten, überzeugt aber mit einer Textur, die auch beim Kochen fest bleibt.
Die weibliche Blüten sitzen direkt an einem winzigen Fruchtknoten, der bereits wie eine Miniatur-Zucchini aussieht. Wenn diese Blüte befruchtet wird, wächst daraus die grosse Zucchini. Erntest du die weibliche Blüte samt Fruchtansatz, gibt es an dieser Stelle keine Ernte mehr. Die männlichen Blüten wachsen an einem langen, dünnen Stiel direkt aus der Pflanze heraus. Sie produzieren nur Pollen und keine Früchte. Diese kannst du fast alle bedenkenlos ernten und essen. Lass nur ein paar stehen, damit die Bienen den Pollen zu den weiblichen Blüten tragen können.
Zucchini mögen es nicht, wenn ihre Wurzeln beim Auspflanzen beschädigt werden. Fülle deshalb einen biologisch abbaubaren Anzuchttopf (9-12cm Durchmesser) mit hochwertiger Anzuchterde und öffne die Kapsel. Lege den Samen in den Topf, drücke ihn an und bedecke ihn 2-3cm mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn an einen hellen und warmen Ort im Haus. Regelmässig giessen nicht vergessen. Sobald die ersten echten Blätter nach den Keimblättern erscheinen, stelle den Topf kühler (ca. 18°C), damit sie nicht lange, schwache Stiele bilden.
Die Costata Romanesco liefert über Monate zuverlässig schmackhafte Zucchinis. Schneide die gerippten Früchte mit einem scharfen Messer ab, wenn sie 15–20cm lang sind. Je mehr du erntest, desto mehr neue Blüten bildet die Pflanze.
Zucchini verkreuzen sich extrem leicht mit anderen Zucchini, Kürbissen oder Zierkürbissen in einem Umkreis von bis zu 500m. Damit die Sorte rein bleibt, musst du Biene spielen. Suche dir abends eine männliche und eine weibliche Blüte, die kurz vor dem Aufblühen stehen (sie sind gelb und prall). Lasse sie an der Pflanze und verschliesse beide vorsichtig mit einem Kreppband oder einer Wäscheklammer, damit keine Insekten hineinkommen. Pflücke am nächsten Morgen die männliche Blüte, öffne sie und streiche den Pollen direkt auf die Narbe der weiblichen Blüte. Binde die weibliche Blüte danach wieder für 24 Stunden zu, bis sie verwelkt ist. Markiere diese Frucht mit einem bunten Band am Stiel.
Sobald sich nach den Keimblättern das erste "echte" Tomatenblatt zeigt, setze den Sämling in einen Topf (ca. 9–12 cm Durchmesser) mit Gemüseerde. Setze ihn bis kurz unter die Keimblätter ein, so bildet er am Stängel zusätzliche Wurzeln. Falls mehr als ein Samen gekeimt ist, setze den zweiten Sämling in einen zweiten Topf.
Stellst sie nicht sofort in die pralle Sonne, sonst bekommen die Blätter einen "Sonnenbrand" in Form von weissen Flecken und sterben ab. Hole den Topf abends unbedingt wieder rein, solange die Nächte unter 12-15 °C liegen.
Tomatenpaprika können grün geerntet werden und haben dann einen herberen Geschmack. Am besten schmecken sie, wenn sie vollständig dunkelrot gefärbt sind. Die Frucht sollte sich fest anfühlen und glänzen. Wenn die Haut leicht nachgibt, ist sie perfekt. Schneide die Früchte immer mit einer Schere oder einem Messer ab, um die Pflanze nicht zu verletzen.
Tomatenpaprika schmeckt roh hervorragend. Deshalb eignet er sich sehr gut für ein feines Paprika-Bruschetta. Schneide die Tomatenpaprika in kleine Würfel, entferne die Kerne und mische sie in einer Schüssel mit einem guten Schuss Olivenöl, etwas Balsamico-Essig, einer Prise Salz, Pfeffer und reichlich frisch gezupftem Basilikum. Während die Mischung zwei Minuten durchzieht, röstest du ein paar Scheiben Baguette oder Landbrot in der Pfanne oder im Toaster goldbraun an. Die fruchtigen Paprikawürfel häufst du dann grosszügig auf das warme Brot. Die Süsse der Tomatenpaprika kommt so sehr intensiv zur Geltung. Wenn du es noch einen Tick herzhafter magst, kannst du das heisse Brot vorher kurz mit einer halbierten Knoblauchzehe einreiben oder ein paar Kleckse (veganen) Frischkäse darunterstreichen. Ein perfekter, frischer Snack, der in weniger als fünf Minuten fertig ist. Guten Appetit!
Wähle für die Samengewinnung eine kräftige Frucht deiner Pflanze aus. Die Frucht muss vollständig ausgereift sein (tiefrot und glänzend). Je reifer die Paprika, desto entwickelter und keimfähiger sind die Samen im Inneren.
Verteile die nassen Samen auf einem Stück Backpapier oder einem flachen Teller. Vermeide Küchenpapier. Die Samen kleben dort extrem fest und lassen sich später kaum lösen. Lasse die Samen an einem warmen, schattigen Ort für etwa 7 bis 10 Tage trocknen. Wenn sich ein Samen nicht mehr biegen lässt, sondern beim Versuch, ihn mit dem Fingernagel zu knicken, "knackt" oder bricht, ist er trocken genug.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Gärtnerehrenwort: sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Zeige und, wie es auf deinem Balkon oder im Garten grünt und blüht!
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Jedes Säckchen wird in unserer dornbirner Manufaktur mit Sorgfalt und Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Wir stehen für eine hochwertige lokale Produktion und einen persönlichen Ansprechpartner bei Fragen und individuellen Anpassungen.
bloomie Christiane Brehm
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