Foto der Schachtel des Sets 'Kräuterduft'

Kräuterduft

Sieben historische Küchenkräuter mit Saatgut aus Bio-Anbau warten in dieser kuratierten Edition auf dich. Säe die Samen, beschrifte die Pflanzetiketten und fülle deine Anzuchtkarte aus. Für grosse Vielfalt auf kleinstem Raum und eine duftige Kräutersaison!

Pflanzanleitungen

Foto von einer Majoranpflanze
Foto von blühendem Thymian
Foto von griechischem Oregano
Foto von Glatter Petersilie
Foto von blühendem Schnittlauch
Foto von Basilikum
Foto einer Liebstöckelpflanze
Foto von einem alten Anzuchttisch

[1] Bio Majoran

Origanum majorana
Majoran besticht durch sein unvergleichlich warmes, würzig-süsses Aroma, das schon in der Antike als Symbol für Glück und Liebe galt.
Voranzucht im Haus von Mitte März bis Ende April
Ins Freie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
Blütezeit: Juni bis September
Saattiefe: nur auf die Erde streuen und leicht andrücken
Keimtemperatur 18-22 Grad, Keimdauer 10-15 Tage
Wasserbedarf: mässig, die Erde sollte gleichmässig feucht sein, Staunässe vermeiden
Standort: vollsonnig, warm und windgeschützt
Wuchs: krautig, buschig, 20-40cm hoch
Magnet v.a. für (Wild-) Bienen und Schwebfliegen
Einjährig, nicht winterhart
[ i ] Sobald die Pflanze eine Höhe von etwa 10 bis 15 cm erreicht hat, kannst du laufend frische Triebspitzen ernten. Knipse die obersten 2–3 Blattpaare mit den Fingern ab oder nutze eine Schere. Das fördert zudem die Verzweigung. Die Pflanze wird dadurch buschiger und kräftiger.
[ i ] Falls du auch noch im Winter frischen Majoran geniessen möchtest, hole den Topf im September ins Haus und stelle ihn an ein helles Fenster.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 15-20cm Durchmesser und 15-20cm Höhe mit hochwertiger Kräutererde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn nur leicht an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn im Haus an einen warmen und hellen Ort. Regelmässig giessen nicht vergessen. 
Pflegen

Du kannst alle Keimlinge im Topf lassen. Sobald die Pflänzchen ca. 3cm gross sind, brauchen sie volle Sonne. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) darf der Topf nach draussen. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht spürbar trocken ist.

Entspitzen

Knipse die Spitze der Triebe mit dem Fingernagel oder einer sauberen Schere ab, sobald die Pflänzchen ca. 10cm gross sind. Das verhindert, dass der Majoran zu früh in die Blüte geht, und sorgt dafür, dass er schön buschig wird und viele Seitentriebe bildet.

Ernten
Kurz vor der vollen Blüte ist das Aroma am höchsten. Falls du Majoran trocknen möchtest, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür. Ernte an einem sonnigen und trockenen Vormittag. Schneide die gesamte Pflanze etwa 5cm über dem Boden ab. Wenn du diese Handbreit des beblätterten Stängels stehen lässt, treibt der Majoran oft ein zweites Mal aus, so dass du im September/Oktober ein zweites Mal ernten kannst. Die Blüten sind essbar und schmecken fein-würzig, fast wie der Rest der Pflanze. Wenn du das maximale Aroma in den Blättern behalten willst, solltest du ernten, bevor sich die Knospen komplett öffnen. Majoran ist eines der wenigen Kräuter, die getrocknet fast noch intensiver schmecken als frisch. Es lohnt sich also definitiv, einen Vorrat für den Winter anzulegen. 

Genuss-Tipp

Majoran verliert beim Kochen schnell sein Aroma. Gib ihn deshalb bei warmen Speisen erst kurz vor Ende der Garzeit hinzu. Er eignet sich sehr gut für Kartoffelgerichte, Pilzgerichte, Kürbisgerichte, Hülsenfrüchte, Tomaten, Eintöpfe, Hackfleischgerichte, Gänse- und Entenbraten, Schweinebraten und Wild.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Abwarten 
Schneide bei der Ernte nicht alle Stängel ab, sondern lass ein paar stehen, damit sie Blüten entwickeln können. Warte, bis die Blüten verblüht sind und die Blütenstände braun, trocken und papierartig sind. Reibe vorsichtig einen braunen Blütenstand zwischen den Fingern. Wenn kleine, dunkelbraune bis schwarze, winzige Kügelchen herausfallen, ist der Samen reif.
Samen ernten 
Schneide die kompletten braunen Stängel ab. Stecke die Stängel kopfüber in eine Papiertüte oder hänge sie über einer Schüssel auf. So gehen keine Samen verloren, falls sie von selbst herausfallen.
Nachtrocknen
Lass die Samen an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne für ca. 1–2 Wochen komplett durchtrocknen.
Reinigen und lagern

Reibe die trockenen Blütenstände kräftig zwischen den Handflächen über einer Schüssel. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten Pflanzenreste wegzuwehen. Die schwereren Samen bleiben unten liegen. Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.


[2] Bio Thymian ‘Deutscher Winter‘

Thymus vulgaris
Robuster Klassiker unter den Küchenkräutern, der selbst bei eisigen Temperaturen standhaft bleibt und mit seinem intensiven Aroma jedes herzhafte Gericht veredelt.
Voranzucht im Haus von März bis April
Ins Freie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
Blütezeit: Juni bis August
Ernte: ganzjährig
Saattiefe: nur auf die Erde streuen und leicht andrücken
Keimtemperatur 16-20 Grad, Keimdauer 10-20 Tage
Wasserbedarf: niedrig, Staunässe vermeiden
Standort: vollsonnig, warm
Wuchs: krautig, buschig, 20-30cm hoch
Magnet v.a. für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
Mehrjährig, sehr winterhart
[ i ] Damit dein Thymian nicht von unten her kahl wird und über Jahre hinweg schön kompakt und buschig bleibt, ist der richtige Schnitt entscheidend. Kürze die Triebe um etwa ein bis zwei Drittel ein, bevor die Pflanze im Frühjahr neu austreibt. Schneide dabei niemals bis in altes, kahles Holz. Thymian treibt aus verholzten Stellen nur sehr schwer oder gar nicht mehr aus. Nachdem der Thymian im Spätsommer verblüht ist, kannst du die vertrockneten Blütenstände entfernen. Das regt die Pflanze an, noch einmal frische, grüne Triebe für den Winter zu bilden.
[ i ] Wenn du regelmässig kleine Zweige für die Küche erntest, verzweigst du die Pflanze ganz automatisch. Zwicke dazu die Triebspitzen ab, anstatt ganze Stängel bis zum Boden wegzunehmen. Das fördert einen buschigen Wuchs von unten heraus.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 20-25cm Durchmesser und 15-20cm Höhe mit hochwertiger Kräutererde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn nur leicht an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn im Haus an einen warmen und hellen Ort. Regelmässig giessen nicht vergessen. 
Pflegen

Falls die Keimlinge zu dicht wachsen, knipse die schwächeren ab, sobald die Pflänzchen ca. 3cm gross sind. Es sollten 5-8 Pflanzen im Topf bleiben. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) darf der Topf nach draussen. Stelle ihn an den sonnigsten Platz, den du hast. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. 

Ernten
Die beste Zeit für die Ernte zum Trocknen von Thymian ist ein sonniger Vormittag, kurz bevor die Pflanze voll erblüht. Dann ist die Konzentration der ätherischen Öle am höchsten. Schneide ganze Triebspitzen (ca. 5–10cm lang) ab. Ernte nie mehr als ein Drittel der gesamten Pflanze auf einmal, damit sie genug Kraft zum Regenerieren hat. Bündle die Zweige und hänge sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort zum Trocknen auf. So hält das Aroma den ganzen Winter.
Überwintern

Da dein Thymian im Topf steht, ist er im Winter etwas empfindlicher als im Beet. Stelle den Topf bei zweistelligen Minusgraden nah an die Hauswand oder wickle ihn in etwas Vlies ein, um den Wurzelballen zu schützen.

Genuss-Tipp

Im Gegensatz zu Basilikum oder Petersilie verliert Thymian beim Kochen nicht sein Aroma. Du kannst ihn also frühzeitig in den Topf geben und mitköcheln lassen. Er hat ein sehr kräftiges, herbes und leicht süssliches Aroma. Deshalb verträgt er sich besonders gut mit Speisen, die eine gewisse Deftigkeit haben, wie z.B. Ofengemüse, Tomatengerichte, Eintöpfe, Suppen, Pilzpfannen, Schmorgerichte, Lamm und Wild. 

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Abwarten 
Schneide bei der Ernte nicht alle Stängel ab, sondern lass ein paar stehen, damit sie Blüten entwickeln können. Warte, bis die Blüten verblüht sind und die Blütenstände braun, trocken und papierartig sind. Reibe vorsichtig einen braunen Blütenstand zwischen den Fingern. Wenn kleine, dunkelbraune bis schwarze, winzige Kügelchen herausfallen, ist der Samen reif.
Samen ernten 
Schneide die kompletten braunen Stängel ab. Stecke die Stängel kopfüber in eine Papiertüte oder hänge sie über einer Schüssel auf. So gehen keine Samen verloren, falls sie von selbst herausfallen.
Nachtrocknen
Lass die Samen an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne für ca. 1–2 Wochen komplett durchtrocknen.
Reinigen und lagern

Reibe die trockenen Blütenstände kräftig zwischen den Handflächen über einer Schüssel. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten Pflanzenreste wegzuwehen. Die schwereren Samen bleiben unten liegen. Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.


[3] Bio Griechischer Oregano

Origanum samothrake
Der Origanum samothrake ist eine echte Rarität und gilt unter Kennern als eine der besten Auslesen überhaupt. Er hat ein sehr intensives Aroma und besticht optisch durch seine silbrig-behaarten Blätter.
Voranzucht im Haus von Anfang März bis Mitte April
Ins Freie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
Blütezeit: Juli bis September
Ernte: Mai bis Oktober
Saattiefe: nur auf die Erde streuen und leicht andrücken
Keimtemperatur 18-22 Grad, Keimdauer 10-20 Tage
Wasserbedarf: sehr niedrig, Staunässe vermeiden
Standort: pralle Sonne, möglichst heiss
Wuchs: polsterbildend, buschig, 25-40cm hoch
Magnet v.a. für Wildbienen und Schmetterlinge
Mehrjährig, sehr frosthart
[ i ] Zwischen 11:00 und 14:00 Uhr, wenn die Sonne am höchsten steht, ist die Konzentration ätherischen Öle in den Blättern am höchsten. Das ist deshalb die beste Zeit für die Ernte.
[ i ] Schneide die Stängel etwa eine Handbreit über dem Boden ab. So regst du die Pflanze an, aus der Basis neu auszutreiben, und sie bleibt über Jahre hinweg kompakt und verholzt nicht so schnell von unten her.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 20cm Durchmesser und 15-20cm Höhe mit hochwertiger Kräutererde und 25% Sand. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn nur leicht an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn im Haus an einen sehr hellen Ort. Wenn die Sämlinge zum Fenster "kippen" oder sehr lang und dünn werden, haben sie zu wenig Licht. Drehe den Topf jeden Tag um 90 Grad. Regelmässig giessen nicht vergessen. Sobald die Pflanzen 2cm groß sind, nur noch giessen, wenn die Erdoberfläche fühlbar trocken ist. Giesse von unten in den Untersetzer oder vorsichtig am Rand, um die feinen Härchen der Blätter nicht zu verkleben.
Pflegen

Falls die Keimlinge zu dicht wachsen, knipse die schwächeren ab, sobald die Pflänzchen 3cm gross sind. Es sollten nur 3-5 Pflanzen im Topf bleiben. Sobald deine Pflanzen ca. 5–8 cm hoch sind, kneife die obersten Spitzen ab. Das zwingt die Pflanzen dazu, in die Breite zu gehen und den Topf komplett buschig auszufüllen. Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) darf der Topf nach draussen. Stelle ihn an den sonnigsten Platz, den du hast. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.

Ernten
Ernte zwischen 11:00 und 14:00 Uhr in der prallen Sonne. Schneide ganze Zweige etwa 5–10cm über dem Boden ab. Lass immer genug Grün stehen, damit die Pflanze wieder austreiben kann. Binde die geernteten Zweige zu kleinen Sträussen zusammen und hänge sie kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort auf. Sobald die Blätter zwischen den Fingern rascheln und zerbröseln, kannst du sie in ein dunkles Gläser füllen.
Überwintern

Stelle den Topf im Winter an eine geschützte Hauswand auf Holz oder Styropor gegen Bodenfrost. Bei starkem Frost unter -15 °C solltest du den Topf mit Vlies oder Tannenreisig abdecken, da die Erde im Topf schneller durchfriert als im Gartenbeet.

Genuss-Tipp

Beim Samothrake gilt weniger ist mehr. Da er etwa doppelt so intensiv ist wie der Oregano aus dem Supermarkt, taste dich an die Menge heran. Wenn du ihn getrocknet verwendest, reibe ihn kurz zwischen den Handflächen. Das weckt die ätherischen Öle auf. Durch seinen kräftigen, pfefferigen Geschmack passt er besonders gut zu Tomatensaucen, Ofenkartoffeln, Griechischem Salat, gegrilltem Gemüse, Lamm, Gulasch und ganzem Fisch.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Abwarten 
Lasse ein paar kräftige Triebe deines Topfes blühen und ernte sie nicht. Die Pflanze bildet kleine, lippenförmige weisse Blüten aus, die extrem beliebt bei Insekten sind. Warte, bis die Blüten verblühen und die grünen Kelchhüllen anfangen, braun und trocken zu werden. Sobald die Blütenstände komplett vertrocknet aussehen und sich papierartig anfühlen, ist es Zeit für die Ernte der Samen.
Samen ernten 
Ernte die Samenstände an einem trockenen und sonnigen Tag. Schneide die braunen Blütenstiele ab. 
Nachtrocknen
Lege sie für 2–3 Tage auf ein flaches Tablett oder in eine Schale an einem warmen, luftigen Ort ohne direkte pralle Sonne, um die Restfeuchte zu entziehen. Stecke die trockenen Stiele in eine Papiertüte und schüttle sie kräftig oder reibe die Blütenköpfe vorsichtig zwischen den Handflächen. 
Reinigen und lagern

Stecke die trockenen Stiele in eine Papiertüte und schüttle sie kräftig oder reibe die Blütenköpfe vorsichtig zwischen den Handflächen über einer Schüssel. Puste ganz vorsichtig, um die leichten Pflanzenreste wegzuwehen. Die sehr kleinen, aber schwereren Samen bleiben am Boden liegen. Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.


[4] Bio Glatte Petersilie  ‘Gigante d‘Italia‘

Petroselinum crispum
Die 'Gigante d’Italia' ist der Ferrari unter den Petersiliensorten. Sie überzeugt durch ihre aussergewöhnlich grossen, tiefgrünen Blätter und ein intensives, fast schon würzig-süsses Aroma.
Aussaat im Freien von März bis August
Blütezeit: Juni bis Juli im zweiten Jahr
Ernte: Mai bis zum ersten starken Frost
Saattiefe: 0.5-1cm
Keimtemperatur 15-20 Grad, Keimdauer 14-28 Tage
Wasserbedarf: hoch, die Erde sollte gleichmässig feucht, aber nie nass sein, Staunässe vermeiden
Standort: halbschattig bis sonnig, keine direkte Mittagssonne
Wuchs: kräfitg, 30-40cm hoch
Im zweiten Jahr Magnet v.a. für Schwebfliegen, Wildbienen und Schwalbenschwanzraupen
Zweijährig: im ersten Jahr Blätter, im zweiten Blüte und Samen
Winterhart: verträgt leichten Frost und zieht sich im Winter meist zurück
[ i ] Wenn du die 'Gigante d’Italia' für den Winter konservieren möchtest, friere sie ein anstatt sie zu trocknen. Sie ist so reich an flüchtigen ätherischen Ölen, dass sie beim Trocknen fast ihr gesamtes Aroma verliert.
[ i ] Sobald die Petersilie im zweiten Jahr anfängt zu blühen, steigt der Gehalt an Apiol und die Pflanze wird leicht giftig. Sie ist dann nicht mehr für den Verzehr geeignet.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 20cm Durchmesser und ca. 15cm Höhe mit hochwertiger Kräuter- oder Aussaaterde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn leicht an und bedecke ihn nur ganz wenig mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn an einen hellen Platz im Freien. Regelmässig giessen, da die Erde nie austrocknen sollte. Dann ist etwas Geduld gefragt. Es kann bis zu 4 Wochen dauern, bis die ersten grünen Spitzen zu sehen sind.
Vereinzeln
Sobald die Sämlinge ca. 3–5cm gross sind und die ersten "echten" gezackten Blätter zeigen, ziehst du die schwächsten vorsichtig heraus. Behalte nur 3-5 Pflanzen im Topf. Sorge nun für maximales Licht, damit die Stiele stabil bleiben.
Pflegen
Giesse regelmässig und ausreichend. Beginne 6 Wochen nach der Keimung mit der Düngung und gib alle 2 Wochen einen organischen Flüssigkräuterdünger ins Giesswasser.
Ernten
Wenn die Pflanzen ca. 15–20cm hoch ist, kannst du mit der Ernte beginnen. Benutze eine scharfe Schere oder ein Messer. Schneide nur die äussersten, kräftigsten Stiele etwa 2–3 cm über dem Boden ab. So schiebt die Pflanze ständig neue Triebe nach und du kannst bis zum Frost ernten.

Genuss-Tipp

Die 'Gigante d’Italia' ist hitzebeständiger beim Kochen als andere Petersiliensorten. Während Krause Petersilie beim Erhitzen fast sofort ihr Aroma verliert, hält sie in Suppen und Eintöpfen deutlich länger durch. Sie ist besonders geeignet für Pesto Verde, Pasta Aglio e Olio, Taboulé, Grüne Sauce Frankfurter Art, Marinaden, Chimichurri und Fischgerichte.


Wirf die Stiele nicht weg. Bei der 'Gigante d’Italia' sind die Stiele extrem aromatisch. Fein gehackt kannst du sie von Anfang an in der Pfanne mit Zwiebeln dünsten oder in Suppen mitkochen. Sie haben oft sogar mehr Wumms als die Blätter selbst.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Überwintern 
Damit die Petersilie Samen bilden kann, muss sie einen Kältereiz erleben. Schneide eine deiner Pflanzen vor dem Winter nicht komplett zurück, sondern lass die Mitte stehen. Stelle sie bei starkem Frost an eine geschützte Hauswand oder umwickle sie mit Vlies.
Blüte abwarten 
Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder aus. Statt flacher Blattrosetten schiebt sie nun einen hohen, kräftigen Blütenstängel nach oben, der bis zu 1 Meter hoch werden kann. Wichtig: ernte in dieser Phase keine Blätter mehr zum Essen (wegen des giftigen Apiols). Die gelb-grünen Doldenblüten sind jetzt ein Magnet für Schwebfliegen und Wildbienen. 
Samen ernten 
Nach der Blüte bilden sich kleine, gerippte Samen an den Dolden. Warte, bis die Samendolden von Grün zu Dunkelbraun wechseln und sich trocken anfühlen. Wenn du eine Dolde leicht schüttelst und die ersten Samen abfallen, ist es soweit. Schneide die gesamten Dolden vorsichtig ab und stecke sie kopfüber in eine Papiertüte. So fängst du auch Samen auf, die von alleine abfallen.
Nachtrocknen
Lass die Dolden in der Papiertüte an einem luftigen, schattigen Ort noch ca. 1 bis 2 Wochen komplett durchtrocknen. Reibe dann die Dolden zwischen den Händen, um die Samen zu lösen. Grobe Pflanzenreste kannst du aussieben.
Lagern
Fülle die Samen in ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.

[5] Bio Schnittlauch

Allium schoenoprasum
Robust, vielseitig und unverzichtbar. Schnittlauch ist das kulinarische Allround-Talent, das mit minimalem Aufwand maximale Frische liefert.
Aussaat im Freien: März-Juli
Ernte: April-Oktober
Saattiefe: 1-2cm
Keimtemperatur 15-20 Grad, Keimdauer 14-21 Tage
Wasserbedarf: hoch, die Erde sollte immer feucht sein
Standort: sonnig bis halbschattig
Die Blüten sind ein Paradies für (Wild-)Bienen, Schmetterlinge und Schwebfliegen
Mehrjährig und winterhart
Wuchs: wächst in dichten Büscheln
[ i ] Schnittlauch lässt sich auch das ganze Jahr über unkompliziert im Haus ansäen und ernten. Stelle den Topf an ein sehr helles Fenster (nicht über eine Heizung) und achte darauf, dass die Erde immer feucht ist.
[ i ] Schnittlauchblüten sind nicht nur eine hübsche Dekoration im Topf, sondern vollständig essbar. Sie schmecken deutlich intensiver und schärfer als die Halme. Sobald der Schnittlauch blüht, steckt er allerdings seine gesamte Energie in die Samenbildung. Die Halme werden dann hart, strohig und verlieren ihr Aroma. Wenn du kontinuierlich zarten Schnittlauch essen möchtest, solltest du die Knospen konsequent abschneiden, bevor sie sich öffnen. Das regt die Pflanze an, neue Halme nachzuschieben.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit ca. 20cm Durchmesser und 12-15cm Höhe mit hochwertiger Gemüseerde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt im Topf, drücke ihn an und bedecke ihn 1-2cm mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche.
Keimen lassen

Stelle den Topf an einen hellen Ort. Es dauert etwa 14-21 Tage, bis die ersten grünen "Spitzen" aus der Erde gucken. Halte die Erde in dieser Zeit immer leicht feucht. Du kannst alle Spitzen im Topf lassen.

Ernten

Wenn die Halme etwa 15cm hoch sind, kannst du sie das erste Mal ernten. Schneide sie aber nicht ganz ab, sondern lass etwa 2-3cm stehen, dann wachsen sie schnell wieder nach.

Genuss-Tipp

Schnittlauch sollte nicht mitgekocht werden. Hitze zerstört sein feines Aroma und macht ihn bitter oder geschmacklos. Er ist sehr gut für kalte Gerichte geeignet wie Aufstriche, Dips, Salate und Schnittlauchbrot. Als Topping kurz vor dem Servieren eignet er sich für Suppen, Eintöpfe, Kartoffelgerichte und Eierspeisen.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Blüten stehen lassen

Um Samen zu gewinnen, such dir 3 bis 5 kräftige Blütenbälle aus und lass sie am Stängel stehen.

Trocknen lassen 

Nachdem die lila Blüten verblüht sind, werden sie trocken, strohig und blassbraun. In den vertrockneten Blüten bilden sich nun die kleinen Samen-Kapseln. Sobald du in den Kapseln tiefschwarze, harte Körnchen blitzen siehst, sind sie bereit.

Samen ernten

Schneide die Blütenköpfe mit einer Schere ab, wenn die Samenstängel ganz trocken sind und die Kapseln anfangen, sich von selbst einen Spalt zu öffnen. Lege die trockenen Blütenköpfe in eine Schüssel und zerdrücke die Kapseln vorsichtig mit den Fingern. Die schwarzen Samen fallen wie kleine Perlen heraus.Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die leichten, vertrockneten Blütenreste wegzuwehen. 

Lagern
Lege sie für 1–2 Tage auf ein Stück Küchenpapier im Haus aus, um die Restfeuchtigkeit zu entfernen. Lagere sie dann kühl, trocken und dunkel in einem beschrifteten Papiertütchen bis zum nächsten Frühjahr.

[6] Bio Basilikum mittelgrossblättrig

Ocimum basilicum
Basilikum ist der unangefochtene Kräuterkönig in der Küche, der mit seinem unverwechselbaren Aroma fast jedes Gericht in einen Kurzurlaub am Mittelmeer verwandelt.
Voranzucht im Haus von März bis Juni
Ins Freie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
Blütezeit: Juli bis September
Ernte: Juni bis zum ersten Frost
Saattiefe: nur auf die Erde streuen und leicht andrücken
Keimtemperatur 18-25 Grad, Keimdauer 17-14 Tage
Wasserbedarf: hoch, feucht halten, Staunässe vermeiden
Standort: vollsonnig, warm, windgeschützt
Wuchs: buschig, 30-50cm hoch
Besonders Bienen, Hummeln und Schwebfliegen lieben die Blüten.
Einjährig
[ i ] Im Supermarkt gekaufte Basilikumtöpfe sehen oft sehr buschig aus, weil dort bis zu 40 Samen auf engstem Raum ausgesät werden. Das hat jedoch einen entscheidenden Nachteil. Die vielen einzelnen Keimlinge konkurrieren massiv um Licht, Wasser und Nährstoffe. Das Ergebnis sind schwache, dünne Stängel, die schnell umkippen oder bei Wassermangel sofort schlapp machen. Für langlebige Pflanzen ist es wichtig, deutlich weniger Stängel pro Topf anzusäen. Mit ausreichend Platz sind sie robuster, weniger anfällig für Krankheiten und versorgen dich über Monate hinweg mit frischen Blättern, statt nach wenigen Wochen einzugehen.
[ i ] Durch gezieltes Ernten der Spitzen regst du die wenigen Pflanzen dazu an, sich mehrfach zu verzweigen. So wird aus jedem einzelnen Stängel ein kleiner, stabiler Busch.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 20cm Durchmesser und 15-20cm Höhe mit hochwertiger Kräutererde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn nur leicht an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn im Haus an einen sehr warmen Ort, z.B. über eine Heizung. Die Erde darf niemals ganz austrocknen. Sobald sich die ersten grünen Spitzen zeigen, ist maximales Licht entscheidend.
Wachsen lassen
Du kannst alle 8-10 Keimlinge stehen lassen. Durch die wenigen Pflanzen im Topf haben alle genügend Platz und Nährstoffe zum Wachsen. 
Pflegen

Giessen von unten oder direkt auf die Erde und nicht über die Blätter, das beugt Pilzbefall vor. Die Erde sollte feucht, aber nicht nass sein. Nach ca. 4–6 Wochen sind die Nährstoffe in der Erde aufgebraucht. Gib alle 2 Wochen einen flüssigen Kräuterdünger ins Giesswasser.

Ernten

Zupfe keine einzelnen Blätter, das schwächt die Pflanze. Schneide stattdessen mit einer sauberen Schere den kompletten Stängel direkt über einer Blattachsel ab. Das ist dort, wo zwei kleine neue Blättchen aus dem Stiel kommen. Hier wachsen nun zwei neue Triebe. So wird dein Basilikum mit jeder Ernte buschiger und verzweigter. Wenn du siehst, dass sich an den Spitzen kleine Knospen bilden, schneide diese sofort grosszügig weg. Sobald Basilikum blüht, steckt es seine ganze Kraft in die Samen und die Blätter verlieren an Aroma.

Genuss-Tipp

Basilikum ist sehr hitzeempfindlich. Koche ihn niemals lange mit, sonst verflüchtigen sich die ätherischen Öle und die Blätter werden schwarz. Gib ihn immer erst ganz zum Schluss über das fertige Gericht. Er passt besonders gut zu Insalata Caprese, Pesto alla Genovese, Pastagerichte, Pizza, Bruschetta, Lasagne, Tomatensuppe, helle Saucen, Blattsalate, Zucchinigerichte, Auberginengerichte, Erdbeersalat, Basilikum-Limonade, Gin Basil Smash und Basilikum-Sorbet. 

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Blüte abwarten 
Wähle eine kräftige Pflanze aus und höre auf, die Spitzen zu ernten. Lass die Pflanze in die Höhe schiessen, bis sie lange Blütenkerzen mit weissen oder zartrosa Blüten bildet. Nach der Blüte bilden sich an den Stängeln kleine, grüne Samenkapseln. Warte, bis diese Kapseln und der gesamte Blütenstängel vollständig braun und trocken sind. Die Samen sind reif, wenn sie tiefschwarz und steinhart sind. Wenn du den Stängel schüttelst, sollten die Samen darin leise rascheln.
Samen ernten 
Schneide die braunen, vertrockneten Blütenstände ab. Halte sie über eine Schüssel und zerreibe die trockenen Kapseln vorsichtig zwischen deinen Fingern. Die kleinen, schwarzen Samen fallen heraus. Puste ganz vorsichtig über die Schüssel, um die Reste der Kapseln zu entfernen. Die schweren Samen bleiben am Boden liegen.
Nachtrocknen
Lass die Samen zur Sicherheit noch 2–3 Tage auf einem Küchentuch im Haus nachtrocknen. Lege sie an einen warmen und luftigen Ort, aber nicht in die Sonne.
Lagern

Fülle die Samen ein ein beschriftetes Papiersäckchen und lagere sie trocken, kühl und lichtgeschützt.


[7] Bio Liebstöckel

Levisticum officinalis
Der imposante Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, ist mit seinem unverkennbaren, würzigen Aroma für jede Küche geeignet, die auf echte Charakterstärke setzt.
Aussaat im Freien: April-Juni und August-September
Blütezeit: Juni- August
Ernte: April bis zum ersten Frost
Saattiefe: nur auf die Erde streuen und leicht andrücken
Keimtemperatur 15-22 Grad, Keimdauer 15-30 Tage
Wasserbedarf: hoch, die Erde sollte gleichmässig feucht sein, Staunässe vermeiden
Standort: sonnig bis halbschattig
Die Blüten sind ein Paradies für Schwebfliegen, Wildbienen und Käfer
Mehrjährig und absolut winterhart, zieht sich im Winter komplett zurück
Wuchs: krautig, 80-100cm hoch
[ i ] Wenn du nur Blätter ernten willst, knipse die aufstrebenden Blütenstiele frühzeitig ab. Das lenkt die Energie zurück in die Blattbildung.
[ i ] Liebstöckel ist eine der treuesten Stauden, die du pflanzen kannst. An einem guten Standort kann eine einzige Pflanze bis zu 15 Jahre alt werden.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 30-35cm Durchmesser und 30-35cm Höhe mit hochwertiger Gemüseerde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt im Topf, drücke ihn an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche. Stelle den Topf draussen an eine helle und geschützte Stelle. Halt die Erdoberfläche konstant feucht.
Vereinzeln

In einem Topf dieser Grösse hat nur ein einziger Liebstöckel auf Dauer Platz. Sollten mehr als ein Samen keimen, lasse den stärksten im Topf und ziehe die anderen heraus, sobald die Pflänzchen 5cm gross sind. 

Pflegen

Der Wasserbedarf ist hoch. Die Erde sollte sich wie ein ausgedrückter Schwamm anfühlen. Ab Juni solltest du alle 2 Wochen einen flüssigen Bio-Gemüsedünger ins Giesswasser geben. Im Topf sind die Nährstoffe sonst schnell verbraucht. 

Ernten

Ernte immer die äusseren kräftigen Stängel bodennah ab. Die Mitte der Pflanze bleibt stehen, damit sie von innen nachschieben kann. Im Herbst zieht sich die Pflanze komplett ein. Schneide dann alle vergilbten Reste bodennah ab. Der Topf kann im Winter draussen bleiben. Umwickle in eventuell mit etwas Vlies. Im März treibt er von alleine wieder aus.

Genuss-Tipp

Liebstöckel ist ein kulinarisches Schwergewicht. Sein Aroma ist eine Mischung aus Sellerie, Petersilie und einem Hauch Anis. Du solltest ihn eher wie ein Gewürz und weniger wie einen Salatzusatz verwenden. Koche ihn ruhig mit. Im Gegensatz zu zarten Kräutern wie Basilikum verliert er sein Aroma nicht durch Hitze, sondern gibt es erst richtig an die Flüssigkeit ab. Besonders geeignet ist Liebstöckel für Kartoffelsuppe und Kartoffelgerichte, Eintöpfe, Gemüsefonds, Grüne Saucen, Tomatensauce, Schmorgerichte, Hackfleischgerichte, Fleischbrühe und Füllungen für Ente und Gans.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Blühen lassen

Lasse im Sommer ein paar kräftige Blütenstiele stehen. Die Pflanze bildet dann grosse, gelbliche Doppeldolden aus. In dieser Zeit solltest du an diesen Stielen keine Blätter mehr ernten, damit die Pflanze ihre gesamte Energie in die Samenproduktion stecken kann. Die Dolden färben sich von Grün zu einem hellen Braun. Wenn du eine Dolde vorsichtig schüttelst und die Samen beginnen von selbst abzufallen, ist es Zeit für die Ernte.

Samen ernten

Schneide den kompletten Blütenstiel mit der braunen Dolde vorsichtig ab. Halte die Dolde dabei am besten direkt über eine Papiertüte oder eine Schüssel. Hänge die Dolden im Haus für 1 Woche kopfüber an einem trockenen, luftigen Ort ohne pralle Sonne. auf

Samen reinigen

Reibe die Dolden zwischen den Handflächen, um die restlichen Samen zu lösen. Puste vorsichtig über die Samen, um trockene Reste der Blütenhüllen zu entfernen.

Lagern
Lagere die Samen kühl, trocken und dunkel in einem beschrifteten Papiertütchen bis zum nächsten Frühjahr. Da Liebstöckel ein Kaltkeimer ist, kannst du einen Teil der Samen direkt im Spätsommer wieder in einen Topf aussäen. Sie überwintern dann als winzige Pflänzchen und starten im nächsten Frühjahr mit einem riesigen Vorsprung durch.

Allgemeine Infos

Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie ggf. pikieren oder auslichten.


Gärtnerehrenwort: sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!


Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit. 


Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.


Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.

Deine Ernte im Rampenlicht!

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Suchst du ein persönliches Gastgeschenk? Wir fertigen deine individuellen Saatgut-Kapseln schon ab kleinen Auflagen. Gefüllt mit deinem Lieblingssaatgut und mit einem Etikett in deinem Design eignen sie sich wunderbar für Hochzeiten, Geburtstage, Taufen, Beerdigungen uvm.

Herstellerangaben gemäss GPSRP

Jedes Säckchen wird in unserer dornbirner Manufaktur mit Sorgfalt und Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Wir stehen für eine hochwertige lokale Produktion und einen persönlichen Ansprechpartner bei Fragen und individuellen Anpassungen.


bloomie Christiane Brehm

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