Foto des Säckchens 'Wildvogelfutter' mit einer Blaumeise

Wildvogelfutter

Unterstütze Wildvögel in der Brut- und Aufzuchtzeit mit unserem Bio Vogelfutter und säe Blumen, die mit ihren Samenständen Vögeln im Winter nahrhaftes Futter bieten. 

So gelingt‘s

Foto einer Blüte der Sonnenblume Primrose
Foto von Blüten des Klatschmohns von Reconvilier
Foto einer Blüte des Roten Sonnenhuts
Foto einer Blaumeise auf einem Ast

[1] Bio Sonnenblume ‘Primrose‘

Helianthus annuus

Sonnenblumen sind der absolute Spitzenreiter unter den Vogelfutterpflanzen. Die energiereichen, ölhaltigen Kerne sind bei Meisen, Sperlingen, Finken, Kleiber und Spechten sehr beliebt.

Aussaat im Freien von April-Juni
Blüte von Juli-Oktober
Saattiefe: 2cm
Keimtemperatur 15-20 Grad, Keimdauer 7-14 Tage
Wasserbedarf: hoch, feucht halten, Staunässe vermeiden
Standort: vollsonnig und windgeschützt
Wuchs: verzweigt, Höhe 120-180cm
Futtermagnet v.a. für Bienen, Hummeln und Schwebfliegen
[ i ] So hilfst du mit Sonnenblumen den Vögeln im Winter: schneide die verblühten Köpfe im Herbst nicht ab, sondern lass die Sonnenblumen als natürliche Futterstationen im Garten oder im Kübel stehen.
[ i ] Wenn die Pflanze etwa 30 cm hoch ist, kannst du die Haupttriebspitze abknipsen. Das fördert die Verzweigung und bringt deutlich mehr, wenn auch etwas kleinere Blütenköpfe.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 30-40cm Durchmesser und 30-35cm Höhe mit hochwertiger Blumenerde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Grabe in der Mitte ein faustgrosses Loch und fülle es mit Anzuchterde. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt in dem Loch, drücke ihn an und bedecke ihn mit 2cm Anzuchterde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche. Da Sonnenblumen empfindliche Pfahlwurzeln bilden, mögen sie das Umpflanzen nicht. Wähle deshalb von Beginn an einen Topf, der gross genug ist.
Keimen lassen und ggf. pikieren

Stelle den Topf auf deinem Balkon oder in deinem Garten an eine helle Stelle und halte die Erde konstant feucht. Falls zwei Samen keimen, pikiere den zweiten Sämling mit viel Erde rund um die Wurzeln, sobald sich nach den zwei glatten Keimblättern das erste "echte", gezackte Blattpaar zeigt. Dann sind die Pfahlwurzeln noch nicht stark ausgeprägt. Bereite den zweiten Topf vor, bevor du pikierst, damit der zweite Sämling sofort wieder in die Erde kommt.

Pflegen und schneiden

Bei Trockenheit und Hitze unbedingt täglich giessen. Für die Vase schneidest du die Stiele, wenn die Blütenblätter beginnen, sich zu entfalten.

Der Natur-Kompass

Junge Sonnenblumen wandern tagsüber immer mit der Sonne von Ost nach West. Dieses Phänomen nennt man Heliotropismus. Sobald die Blüte voll erblüht und schwerer wird, kann sie sich nicht mehr drehen und bleibt fest nach Osten ausgerichtet stehen. Dass sie nicht einfach zufällig irgendwo stehenbleibt, sondern fast ausnahmslos nach Osten blickt, hat zwei gute Gründe. 1. Die Morgensonne wärmt die nach Osten ausgerichteten Blüten extrem schnell auf. Studien zeigen, dass aufgewärmte Blüten bis zu viermal mehr Bestäuber (wie Bienen und Hummeln) anlocken als kalte, nach Westen gerichtete Blüten. Insekten lieben Wärme am frühen Morgen, wenn es in der Natur noch frisch ist. 2. Schutz vor Pilzen: durch die schnelle Trocknung des Morgentaus auf den Blütenblättern sinkt das Risiko für Pilzerkrankungen und Fäulnis im schweren Blütenkopf drastisch.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Blüte stehen lassen
Lass die Blüten am Stängel komplett verblühen. Sie dienen als wichtiges Vogelfutter für den Winter. Schneide zur Samengewinnung lediglich eine Blüte ab.
Kerne ernten
Schneide die Blüte erst ab, wenn sie trocken und braun ist. Reibe die Sonnenblumenkerne mit den Fingern heraus.
Lagern
Lass die Samen noch 2–3 Tage im Haus an einem warmen und nicht sonnigen Platz auf einem Tuch nachtrocknen. Lagere sie dann kühl, dunkel und trocken in einem beschrifteten Papiertütchen für das nächste Jahr.

[2] Bio Mohn ‘von Reconvilier‘

Papaver rhoeas
Der Mohn von Reconvilier ist eine alte Klatschmohnsorte aus der Schweiz. Seine winzigen, extrem ölreichen Samen sind ein echtes Kraftfutter für Finken, Gimpel, Rotkehlchen, Heckenbraunelle und den Zaunkönig
Aussaat im Freien von März-April oder September/Oktober (für eine frühe Blüte im nächsten Jahr)
Blütezeit: Mai-Juli
Saattiefe: nur auf die Erde streuen
Keimtemperatur 10-20 Grad, Keimdauer 10-14 Tage
Wasserbedarf: gering bis mässig, verträgt Trockenheit gut, Staunässe vermeiden
Standort: vollsonnig
Wuchs: schlank und aufrecht, 40-60cm hoch
Magnet v.a. für (Wild-) Bienen und Hummeln
Einjährig, die Pflanze stirbt im Winter ab, die Samen sind sehr frosthart
[ i ] So hilftst du mit Mohn den Vögeln im Winter: lass die vertrockneten Kapseln über die kalte Jahreszeit stehen. Der Wind schüttelt die feinen Samen nach und nach aus den Kapseln und sie können von den Vögeln aufgepickt werden.
[ i ] Schneide die verblühten Kapseln regelmässig ab. Das regt die Pflanze dazu an, immer neue Blüten nachzuschieben.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen Topf mit 20-25cm Durchmesser und 20cm Höhe mit hochwertiger Blumenerde. Der Topf sollte am Boden Löcher haben, damit keine Staunässe entsteht. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt gleichmässig im Topf. Drücke ihn nur leicht an und bedecke ihn nicht mit Erde. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche und stelle ihn draussen an einen hellen und vollsonnigen Ort. Regelmässig giessen nicht vergessen. 
Vereinzeln oder pikieren

Falls mehr als 5-8 Samen keimen, kannst du die schwächsten Keimlinge mit einer Schere knapp über der Erde abschneiden, sobald die Keimlinge ca. 5cm gross sind. Achte darauf, dass die restlichen Keimlinge möglichst weit auseinander stehen. Pikieren gelingt nur sehr selten, deshalb ist Vereinzeln die bessere Wahl.

Pflegen
Sobald die Pflanzen 15-20cm hoch sind, musst du nur noch bei anhaltender Trockenheit giessen. Eine Düngung ist nicht notwendig.

Haltbarkeits-Tipp

Klatschmohn gilt oft als ungeeignet für die Vase, da er nach dem Schneiden schnell die Köpfe hängen lässt. Mit diesem Trick hält er 3–5 Tage: schneide die Blütenstängel ab, wenn die Knospen gerade beginnen, ihre Farbe zu zeigen und nach oben zu kippen. Halte die unteren Ende der Stiele (ca. 1–2cm) für etwa 10–15 Sekunden in kochendes Wasser oder kurz über eine Feuerzeugflamme. Das versiegelt den austretenden Milchsaft, der sonst die Leitungsbahnen verstopft. Danach sofort in eine Vase mit tiefem, lauwarmem Wasser stellen.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Selbstaussaat im nächsten Jahr 
Lass am Ende der Saison die verblühten Blüten für die Vögel stehen. Die Samenkapseln reifen heran. Wenn sie trocken und braun sind und die kleinen "Fenster" oben offen sind, kannst du sie als natürliche Rasseln hören. Die Samen, die die Vögel übrig lassen, säen sich selber aus und du hast im nächsten Jahr wieder Mohn im Topf oder im Beet.
Samen ernten 
Du kannst auch eine reife, trockene Samenkapseln ernten, die Samen herausschütteln und in einem beschrifteten Papiersäckchen kühl, trocken und lichtgeschützt für das nächste Frühjahr aufbewahren.

[3] Bio Roter Sonnenhut 

Echinacea Purpurea
Der Purpur-Sonnenhut ist eine alte Heilpflanze und dank seiner nahrhaften Samen im Winter ein Leibgericht für Stieglitze, Grünfinken, Kernbeisser und Meisen. 
Voranzucht im Haus von März-April
Ins Freie ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen)
Blütezeit: Juli-Oktober
Saattiefe: Samen nur andrücken, nicht mit Erde bedecken
Keimtemperatur 20-22 Grad, Keimdauer 10-21 Tage (keimt oft unregelmässig
Wasserbedarf: Mässig, verträgt kurze Trockenheit gut, Staunässe unbedingt vermeiden
Standort: vollsonnig bis halbschattig
Wuchs: aufrecht, buschig verzweigt, 60 bis 100cm hoch
Magnet für Hummeln, (Wild-) Bienen und Schmetterlinge (besonders Edelfalter wie das Tagpfauenauge)
Mehrjährig und winterhart. Verträgt Frost bis -20 Grad und benötigt im Topf lediglich etwas Schutz vor komplettem Durchfrieren.
[ i ] So hilfst du mit Sonnenhut den Vögeln im Winter: schneide die Samenkapseln im Herbst nicht ab, sondern lass sie als wichtige Futterstationen stehen. Die Samen sind in den Kapseln perfekt gegen Schnee geschützt und können von den Vögeln sicher herausgepickt werden.
[ i ] Der botanische Name Echinacea stammt vom griechischen Wort echinos für „Igel“ ab. Wenn die Blütenblätter im Spätsommer abfallen, bleibt die Blütenmitte als harter, stacheliger Kopf zurück, der wie ein Igel aussieht.

So gelingt dir die Anzucht

Aussäen
Fülle einen kleinen Anzuchttopf mit nährstoffarmer Anzuchterde und drücke sie leicht an. Öffne die Kapsel und verteile den Inhalt im Topf, drücke ihn etwas an. Befeuchte die Erde mit einer Sprühflasche. Stelle den Topf an einen hellen, warmen Ort auf der Fensterbank. Ideal sind 20–22 °C. Achte darauf, dass die Erde bis zur Keimung nie ganz austrocknet.
Pikieren oder Abknipsen

Falls mehrere Samen gekeimt sind, warte, bis die Keimlinge ca. 2–3cm groß sind und neben den Keimblättern die ersten "echten" Blätter gebildet haben. Nun kannst du entweder den stärksten Setzling im Topf lassen und die anderen vorsichtig mit einer Schere auf Erdhöhe abschneiden oder du nimmst die anderen Setzlinge vorsichtig mit einem Pikierstab oder Löffel aus dem Topf und setzt sie in einen eigenen. Pro Topf sollte am Schluss nur ein Setzling sein.

Umtopfen

Roter Sonnenhut ist ein Tiefwurzler. Wähle einen grossen Topf mit mindestens 30cm Durchmesser und mindestens 30cm Tiefe/Höhe sowie einem Loch am Boden. Fülle den Topf mit hochwertiger Kübelpflanzenerde. Mische für eine optimale Durchlässigkeit gerne ein paar Hände voll Sand oder Blähton unter, da die Pflanze Staunässe überhaupt nicht mag. Setze die Jungpflanze so tief ein, wie sie vorher im Anzuchttopf stand. Erde leicht andrücken und einmal kräftig angiessen.

Pflegen

Stelle den Topf an einen vollsonnigen, warmen Ort auf dem Balkon oder der Terrasse. Je mehr Sonne, desto mehr Blüten bilden sich. Halte die Erde mässig feucht. Der Sonnenhut verträgt als erwachsene Pflanze kurze Trockenheit viel besser als zu viel Nässe. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht spürbar abgetrocknet ist. Im ersten Jahr im Topf reicht es völlig aus, ab Juni alle 4 Wochen einen biologischen Flüssigdünger mit ins Giesswasser zu geben. Alternativ kannst du beim Umtopfen im Mai etwas Langzeit-Biodüngergranulat in die Erde mischen. Ab September wird nicht mehr gedüngt. Schneide verblühte Stängel regelmässig bis zum nächsten kräftigen Blattpaar zurück. Das regt die Pflanze an, bis in den Oktober hinein immer wieder neue Knospen zu bilden.

Heilkraut

Ursprünglich stammt der Sonnenhut aus den Weiten der nordamerikanischen Prärie. Dort erkannten die indigenen Völker schon vor Jahrhunderten seinen unschätzbaren Wert. Sie nutzten ihn als Heilmittel bei Erkältungen, Husten, Halsweh und zur Wundheilung. Ende des 19. Jahrhunderts gelangte das Wissen nach Europa, wo die Pflanze schnell zum festen Bestandteil der traditionellen Naturheilkunde wurde.

Saatgut selber ziehen

Das Saatgut ist samenfest, d.h. du kannst daraus selber Samen ziehen.
Pflanze stehen lassen

Damit die Vögel im Winter die nahrhaften Samen picken können, lass die verblühten Blütenstände stehen. Suche dir lediglich eine Blüte aus und schneide sie ab, sobald die Blütenblätter komplett abgefallen sind und sich der igelartige Blütenkopf tiefbraun bis fast schwarz verfärbt hat. Der Stängel direkt unter dem Kopf sollte sich trocken und holzig anfühlen.

Ernten 

Wähle für die Ernte einen trockenen, sonnigen Tag, damit keine Restfeuchtigkeit in den Samen steckt. Schneide den reifen, trockenen Blütenkopf mit einer Gartenschere samt einem kurzen Stück Stängel ab.

Samen gewinnen
Halte den Blütenkopf über eine große Schüssel. Reibe nun mit dem Daumen kräftig über den Blütenkopf oder klopfe ihn mit der Oberseite nach unten fest auf den Schüsselrand. Da die Spreublätter recht spitz sind, kannst du dafür dünne Gartenhandschuhe anziehen. Die Samen sind ca. 4–5mm lang und kantig. Sie fallen zusammen mit ein paar Spreuresten in die Schüssel.
Trocknen lassen
Breite die Samen für 1–2 Wochen auf einem Stück Zeitungspapier oder Küchenkrepp an einem warmen, schattigen Ort im Haus aus. Sie müssen absolut rascheltrocken sein.
Lagern
Fülle die Samen in eine kleine Papiertüte und beschrifte sie. Bewahre das Saatgut an einem kühlen, dunklen und trockenen Ort auf. 

Ganzjährige Vogelfütterung

Längst ist das klassische Bild vorbei, bei dem wir Vögeln nur im tiefsten Winter bei geschlossener Schneedecke unter die Flügel greifen müssen. Unsere moderne, stark versiegelte Landschaft und das dramatische Insektensterben haben dazu geführt, dass unsere heimischen Wildvögel das ganze Jahr über unter akutem Nahrungsmangel leiden. Wenn Wildwiesen verschwinden und Monokulturen Oberhand gewinnen, finden die Tiere oft schon im Frühjahr und Sommer nicht mehr genug Energie, um ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen.

Eine ganzjährige Zufütterung ist heute also kein blosses Hobby mehr, sondern ein aktiver und bitter nötiger Beitrag zum Artenschutz, um dem rasanten Vogelsterben in unseren Gärten entgegenzuwirken.

Foto von einem Rotkehlchen

Warum Zufüttern im Sommer der Brut nicht schadet

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass die Vogelfütterung im Frühjahr und Sommer gefährlich für die Jungvögel sei, weil die Elterntiere unverdauliche Körner an ihre Küken verfüttern könnten.

Langjährige ornithologische Forschungen geben hier jedoch Entwarnung: erfahrene Wildvogel-Experten wie Prof. Dr. Peter Berthold konnten in umfassenden Untersuchungen belegen, dass die Ganzjahresfütterung eine enorme Entlastung für die Elterntiere ist.

Die Altvögel nutzen die Futterstellen im Sommer primär als eigene, schnelle „Tankstelle“, um den extrem hohen Energiebedarf der Brutzeit zu decken. Ihren Küken im Nest verfüttern sie weiterhin instinktiv genau die proteinreichen Insekten und Larven, die für deren gesundes Wachstum notwendig sind. Ausser, die Natur ist so leergefegt, dass sie überhaupt keine Insekten mehr finden. In solchen extremen Notsituationen rettet das Zusatzfutter Leben.

Eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ganzjahresfütterung findest du in den Studien-Auswertungen der Ornithologen.

Der nachhaltigste Weg: das lebendige Futterbuffet im eigenen Garten
Die beste und natürlichste Form der Ganzjahresfütterung ist und bleibt die Natur selbst. Indem du in deinem Garten oder auf dem Balkon gezielt vogelfreundliche Bio-Blumensorten anbaust, schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: im Sommer locken die Blüten unzählige Insekten an, die den Vögeln als perfekte, proteinreiche Nahrung für die Jungenaufzucht dienen. Im Winter verwandeln sich die getrockneten Samenstände von Mohn, Sonnenblume und Sonnenhut in nahrhafte, natürliche Futterstationen.

Unser Bio Fettfutter für Wildvögel

Dank der ausgewogenen Rezeptur lockst du ein faszinierendes und breites Artenspektrum direkt vor dein Fenster: Weichfutterfresser wie Rotkehlchen und Heckenbraunellen, Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern und flexible Allesfresser wie Meisen, Spechte und Kleiber.

Um den Vögeln das Fressen so leicht wie möglich zu machen, ist unsere Mischung komplett schalenfrei. Deine gefiederten Gäste sparen wertvolle Energie, da sie die Kerne nicht erst mühsam aufpicken müssen. Für dich bedeutet das: Futter pur, maximale Ausbeute und kein lästiger Schalenberg unter dem Futterplatz.

Wasser zum Trinken und Baden 

Neben einer zuverlässigen Futterquelle benötigen Wildvögel vor allem eines, um zu überleben: sauberes Wasser. Was viele unterschätzen: eine Wasserstelle ist nicht nur im heissen Sommer ein Lebensretter, sondern auch im tiefsten Winter überlebensnotwendig.
Im Sommer
Wenn Pfützen und Gräben austrocknen, finden Vögel kaum noch natürliche Trinkmöglichkeiten. Zudem ist das tägliche Bad im kühlen Nass überlebenswichtig für die Gefiederpflege. Nur ein sauberes, von Staub und Parasiten befreites Gefieder isoliert die Vögel optimal gegen Hitze.
Im Winter
Wenn Frost die Natur im Griff hat, gefriert das flüssige Wasser. Vögel müssen mühsam Schnee fressen, was ihrem kleinen Körper extrem viel Energie entzieht und sie auskühlt. Auch im Winter baden Vögel übrigens kurz, um ihr Gefieder sauber und damit frostfest zu halten.
Die perfekte Vogeltränke
Du brauchst kein teures Equipment. Eine einfache, flache Schale, z. B. ein Untersetzer aus Ton, reicht völlig aus. Die Schale sollte maximal 2 bis 5 cm tief sein und einen rauen Boden haben, damit die Vögel nicht ausrutschen. Lege einen flachen, grösseren Stein in die Mitte, der aus dem Wasser ragt. Er dient als sicherer Landeplatz für kleinere Vögel und rettet gleichzeitig durstigen Biene oder Hummeln, die hineingefallen sind. Platziere die Tränke gut einsehbar und mindestens ein bis zwei Meter Abstand zu dichten Büschen, damit sich Katzen nicht unbemerkt anschleichen können.
Sauberkeit

Sauberkeit ist oberstes Gebot. Krankheitserreger verbreiten sich in stehenden Wasser sehr schnell. Die Pflege ist jedoch simpel: tausche das Wasser im Sommer jeden Tag und im Winter alle paar Tage komplett aus. Schrubbe die Schale beim Wasserwechsel mit einer harten Bürste und heissem Wasser aus. Niemals Spülmittel oder Chemie verwenden! Bei grosser Hitze hilft es, die Schale nach dem Reinigen ein paar Stunden in der prallen Sonne trocknen zu lassen. Die UV-Strahlung tötet verbliebene Keime ganz natürlich ab. Idealerweise nutzt du dafür zwei Schalen im Wechsel.


Allgemeine Infos

Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.


Gärtnerehrenwort: sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!


Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit. 


Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.


Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.

Deine Ernte im Rampenlicht!

Zeige uns, wie es auf deinem Balkon oder im Garten grünt und blüht! Teile dein Foto auf Instagram und markiere uns mit @bloomie.at Wir reposten die schönsten Fotos in unserer Story.

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Foto von drei Saatgut-Sets

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Foto von einer Hand, in der mehrere Saatgut-Kapseln liegen

Individuelle Saatgut-Kapseln

Suchst du ein persönliches Gastgeschenk? Wir fertigen deine individuellen Saatgut-Kapseln schon ab kleinen Auflagen. Gefüllt mit deinem Lieblingssaatgut und mit einem Etikett in deinem Design eignen sie sich wunderbar für Hochzeiten, Geburtstage, Taufen, Beerdigungen uvm.

Herstellerangaben gemäss GPSR

Jedes Säckchen wird in unserer dornbirner Manufaktur mit Sorgfalt und Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Wir stehen für eine hochwertige lokale Produktion und einen persönlichen Ansprechpartner bei Fragen und individuellen Anpassungen.


bloomie Christiane Brehm

Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn

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