
Sonnenblumen sind der absolute Spitzenreiter unter den Vogelfutterpflanzen. Die energiereichen, ölhaltigen Kerne sind bei Meisen, Sperlingen, Finken, Kleiber und Spechten sehr beliebt.
Stelle den Topf auf deinem Balkon oder in deinem Garten an eine helle Stelle und halte die Erde konstant feucht. Falls zwei Samen keimen, pikiere den zweiten Sämling mit viel Erde rund um die Wurzeln, sobald sich nach den zwei glatten Keimblättern das erste "echte", gezackte Blattpaar zeigt. Dann sind die Pfahlwurzeln noch nicht stark ausgeprägt. Bereite den zweiten Topf vor, bevor du pikierst, damit der zweite Sämling sofort wieder in die Erde kommt.
Bei Trockenheit und Hitze unbedingt täglich giessen. Für die Vase schneidest du die Stiele, wenn die Blütenblätter beginnen, sich zu entfalten.
Falls mehr als 5-8 Samen keimen, kannst du die schwächsten Keimlinge mit einer Schere knapp über der Erde abschneiden, sobald die Keimlinge ca. 5cm gross sind. Achte darauf, dass die restlichen Keimlinge möglichst weit auseinander stehen. Pikieren gelingt nur sehr selten, deshalb ist Vereinzeln die bessere Wahl.
Klatschmohn gilt oft als ungeeignet für die Vase, da er nach dem Schneiden schnell die Köpfe hängen lässt. Mit diesem Trick hält er 3–5 Tage: schneide die Blütenstängel ab, wenn die Knospen gerade beginnen, ihre Farbe zu zeigen und nach oben zu kippen. Halte die unteren Ende der Stiele (ca. 1–2cm) für etwa 10–15 Sekunden in kochendes Wasser oder kurz über eine Feuerzeugflamme. Das versiegelt den austretenden Milchsaft, der sonst die Leitungsbahnen verstopft. Danach sofort in eine Vase mit tiefem, lauwarmem Wasser stellen.
Falls mehrere Samen gekeimt sind, warte, bis die Keimlinge ca. 2–3cm groß sind und neben den Keimblättern die ersten "echten" Blätter gebildet haben. Nun kannst du entweder den stärksten Setzling im Topf lassen und die anderen vorsichtig mit einer Schere auf Erdhöhe abschneiden oder du nimmst die anderen Setzlinge vorsichtig mit einem Pikierstab oder Löffel aus dem Topf und setzt sie in einen eigenen. Pro Topf sollte am Schluss nur ein Setzling sein.
Roter Sonnenhut ist ein Tiefwurzler. Wähle einen grossen Topf mit mindestens 30cm Durchmesser und mindestens 30cm Tiefe/Höhe sowie einem Loch am Boden. Fülle den Topf mit hochwertiger Kübelpflanzenerde. Mische für eine optimale Durchlässigkeit gerne ein paar Hände voll Sand oder Blähton unter, da die Pflanze Staunässe überhaupt nicht mag. Setze die Jungpflanze so tief ein, wie sie vorher im Anzuchttopf stand. Erde leicht andrücken und einmal kräftig angiessen.
Stelle den Topf an einen vollsonnigen, warmen Ort auf dem Balkon oder der Terrasse. Je mehr Sonne, desto mehr Blüten bilden sich. Halte die Erde mässig feucht. Der Sonnenhut verträgt als erwachsene Pflanze kurze Trockenheit viel besser als zu viel Nässe. Giesse erst, wenn die oberste Erdschicht spürbar abgetrocknet ist. Im ersten Jahr im Topf reicht es völlig aus, ab Juni alle 4 Wochen einen biologischen Flüssigdünger mit ins Giesswasser zu geben. Alternativ kannst du beim Umtopfen im Mai etwas Langzeit-Biodüngergranulat in die Erde mischen. Ab September wird nicht mehr gedüngt. Schneide verblühte Stängel regelmässig bis zum nächsten kräftigen Blattpaar zurück. Das regt die Pflanze an, bis in den Oktober hinein immer wieder neue Knospen zu bilden.
Damit die Vögel im Winter die nahrhaften Samen picken können, lass die verblühten Blütenstände stehen. Suche dir lediglich eine Blüte aus und schneide sie ab, sobald die Blütenblätter komplett abgefallen sind und sich der igelartige Blütenkopf tiefbraun bis fast schwarz verfärbt hat. Der Stängel direkt unter dem Kopf sollte sich trocken und holzig anfühlen.
Wähle für die Ernte einen trockenen, sonnigen Tag, damit keine Restfeuchtigkeit in den Samen steckt. Schneide den reifen, trockenen Blütenkopf mit einer Gartenschere samt einem kurzen Stück Stängel ab.
Längst ist das klassische Bild vorbei, bei dem wir Vögeln nur im tiefsten Winter bei geschlossener Schneedecke unter die Flügel greifen müssen. Unsere moderne, stark versiegelte Landschaft und das dramatische Insektensterben haben dazu geführt, dass unsere heimischen Wildvögel das ganze Jahr über unter akutem Nahrungsmangel leiden. Wenn Wildwiesen verschwinden und Monokulturen Oberhand gewinnen, finden die Tiere oft schon im Frühjahr und Sommer nicht mehr genug Energie, um ihren Nachwuchs erfolgreich großzuziehen.
Eine ganzjährige Zufütterung ist heute also kein blosses Hobby mehr, sondern ein aktiver und bitter nötiger Beitrag zum Artenschutz, um dem rasanten Vogelsterben in unseren Gärten entgegenzuwirken.

Ein weit verbreiteter Mythos besagt, dass die Vogelfütterung im Frühjahr und Sommer gefährlich für die Jungvögel sei, weil die Elterntiere unverdauliche Körner an ihre Küken verfüttern könnten.
Langjährige ornithologische Forschungen geben hier jedoch Entwarnung: erfahrene Wildvogel-Experten wie Prof. Dr. Peter Berthold konnten in umfassenden Untersuchungen belegen, dass die Ganzjahresfütterung eine enorme Entlastung für die Elterntiere ist.
Die Altvögel nutzen die Futterstellen im Sommer primär als eigene, schnelle „Tankstelle“, um den extrem hohen Energiebedarf der Brutzeit zu decken. Ihren Küken im Nest verfüttern sie weiterhin instinktiv genau die proteinreichen Insekten und Larven, die für deren gesundes Wachstum notwendig sind. Ausser, die Natur ist so leergefegt, dass sie überhaupt keine Insekten mehr finden. In solchen extremen Notsituationen rettet das Zusatzfutter Leben.
Eine Zusammenfassung der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ganzjahresfütterung findest du in den Studien-Auswertungen der Ornithologen.
Dank der ausgewogenen Rezeptur lockst du ein faszinierendes und breites Artenspektrum direkt vor dein Fenster: Weichfutterfresser wie Rotkehlchen und Heckenbraunellen, Körnerfresser wie Finken, Sperlinge und Ammern und flexible Allesfresser wie Meisen, Spechte und Kleiber.
Um den Vögeln das Fressen so leicht wie möglich zu machen, ist unsere Mischung komplett schalenfrei. Deine gefiederten Gäste sparen wertvolle Energie, da sie die Kerne nicht erst mühsam aufpicken müssen. Für dich bedeutet das: Futter pur, maximale Ausbeute und kein lästiger Schalenberg unter dem Futterplatz.
Sauberkeit ist oberstes Gebot. Krankheitserreger verbreiten sich in stehenden Wasser sehr schnell. Die Pflege ist jedoch simpel: tausche das Wasser im Sommer jeden Tag und im Winter alle paar Tage komplett aus. Schrubbe die Schale beim Wasserwechsel mit einer harten Bürste und heissem Wasser aus. Niemals Spülmittel oder Chemie verwenden! Bei grosser Hitze hilft es, die Schale nach dem Reinigen ein paar Stunden in der prallen Sonne trocknen zu lassen. Die UV-Strahlung tötet verbliebene Keime ganz natürlich ab. Idealerweise nutzt du dafür zwei Schalen im Wechsel.
Pro Kapsel ist Saatgut für mind. 1 Pflanze bzw. 1 Topf enthalten. Falls kleine Sämlinge zu dicht wachsen, kannst du sie pikieren.
Gärtnerehrenwort: sollte wider Erwarten einmal nichts spriessen, melde dich bei uns und wir finden eine Lösung!
Zum einfacheren Verteilen und als Lichtschutz enthalten die Kapseln die natürliche Saathilfe Vermiculit.
Die verwendeten Sorten sind für den Anbau in einem Topf und damit für deinen Balkon oder deine Terrasse geeignet. Wenn du einen Garten hast , kannst du die Pflanzen auch in den Garten setzen.
Die Kapselhülle besteht aus natürlicher Cellulose (Kieferfasern) und ist biologisch abbaubar. Du kannst sie über den Biomüll/ Kompost entsorgen.
Zeige uns, wie es auf deinem Balkon oder im Garten grünt und blüht! Teile dein Foto auf Instagram und markiere uns mit @bloomie.at Wir reposten die schönsten Fotos in unserer Story.


Jedes Säckchen wird in unserer dornbirner Manufaktur mit Sorgfalt und Liebe zum Detail von Hand gefertigt. Wir stehen für eine hochwertige lokale Produktion und einen persönlichen Ansprechpartner bei Fragen und individuellen Anpassungen.
bloomie Christiane Brehm
Im Porst 23b | AT-6850 Dornbirn
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